Die Innovationserhebung des ZEW ist der deutsche Beitrag zum so genannten "Community Innovation Survey" (CIS) der Europäischen Union, der im vierjährigen Rhythmus (bis 2005) bzw. im zweijährigen Rhythmus (ab 2007) unter der Koordination des Statistischen Amts der Europäischen Gemeinschaft (Eurostat) durchgeführt wird. Europaweite Umfragen wurden bisher in den Jahren 1993, 1997, 2001, 2005, 2007, 2009, 2011 und 2013 durchgeführt. Im Jahr 2015 findet die 9. Erhebungswelle statt.

Seit dem Jahr 2005 ist die Durchführung von Innovationserhebungen in der EU gesetzlich verpflichtend (Durchführungsverordnung (EU) 995/2012 vom 26. Oktober 2012). Ausgewählte Ergebnisse der CIS-Erhebungen der Jahre 2005, 2007, 2009, 2011 und 2013 für Deutschland sind hier als Excel-Tabelle erhältlich.

Das ZEW ist zudem an internationalen Gremien beteiligt, die sich im Rahmen der OECD und von Eurostat mit der methodischen Weiterentwicklung von Innovationserhebungen und der Definition von Innovationsaktivitäten ("Oslo-Manual") befassen. Im Jahr 2005 wurde im Rahmen der NESTI-Expertengruppe der OECD eine neue Version des OSLO-Manuals erarbeitet. Hintergrund der Überarbeitung waren die in den letzten Jahren mit Innovationserhebungen gemachten Erfahrungen. Die Arbeitsgruppe des ZEW war aktiv an der Erstellung des neuen Handbuch beteiligt. Das neue Handbuch kann hier hier als pdf heruntergeladen werden.

Die Befragung des Jahres 2007 ("CIS2006") hat erstmals die neuen Konzepte zu Organisations- und Marketinginnovationen, die mit der Revision des Oslo-Manuals im Jahr 2005 aufgenommen wurde, umgesetzt. In einem eigenen Projekt hat das ZEW die Konsequenzen dieser Umstellung untersucht. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.

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