Bei Geldleistungen für Kinder wird oft die Sorge geäußert, dass das Geld nicht bei den Kindern ankäme. Eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt für zwei Leistungen (Landeserziehungsgeld und Kindergeld), dass dieses Misstrauen im Regelfall unbegründet ist. Es finden sich keine Hinweise darauf, dass die Eltern die Zahlungen systematisch zweckentfremden und etwa für Alkohol, Tabak oder Unterhaltungselektronik ausgeben.

Albig, Hanne, Lukas Riedel und Holger Stichnoth (2019), "Was kommt bei den Kindern an? Vorurteile gegenüber armen Familien", Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 3/2019, 32-38. Download