Staatliche Eingriffe in die Automobilindustrie haben eine lange, globale Geschichte. So stellen in Europa häufig sowohl einzelne Mitgliedstaaten als auch die Europäische Union (EU) den Automobilherstellern staatliche Ressourcen mithilfe unterschiedlichster Instrumente und über den Weg verschiedener Institutionen zur Verfügung. Die Bereitschaft, der Automobilindustrie Unterstützung anzubieten, war vor allem während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 deutlich zu beobachten, die diesen Sektor besonders hart getroffen hatte. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich eine aktuelle Studie, die gemeinsam vom ZEW-Forschungsprogramm SEEK und dem Kompetenzzentrum "Governments and markets: Institutions and regulation for a changing world" der Universität Leuven (Belgien) finanziert wurde, mit den verschiedenen Arten staatlicher Unterstützung, welche die europäische Automobilindustrie über die letzten zehn Jahre erfahren hat, und quantifiziert diese.

Grigolon, Laura, Nina Leheyda und Frank Verboven (2013), Public Support to the European Auto Industry, An Integrated Analysis, ZEW policy brief Nr. 13-03, Mannheim. Download

Autoren

Grigolon, Laura
Leheyda, Nina
Verboven, Frank