Immer häufiger zeigt sich, dass die Effekte der Globalisierung keine Einbahnstraßen im Transfer von Gütern, Dienstleistungen und Kapital von den entwickelten hin zu sich entwickelnden Nationen sind. Durch die Globalisierung sind wettbewerbsstarke Unternehmen in den Schwellenländern entstanden, die zu multinationalen Unternehmen mit globalen Wertschöpfungsketten herangewachsen sind. Immer häufiger treten diese Unternehmen nun als Investoren bei M&A-Aktivitäten in entwickelten Industrienationen auf. An diesem Spannungsfeld setzt diese Analyse an und fokussiert dabei auf den deutschen Kontext. Sie stellt die Potenziale den Herausforderungen gegenüber, indem sie die folgenden Kernfragen aufgreift: - Was macht deutsche Unternehmen für M&A-Investoren aus BRIC-Nationen attraktiv und welche Branchen sind besonders betroffen? - Was sind die bedeutendsten Hemmnisse und wie unterscheiden sie sich für Brasilien, Russland, Indien und China?