Die Europäische Investitionsbank (EIB), auch genannt die "Bank der Europäischen Union", wurde 1958 im Rahmen der Römischen Verträge gegründet. Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). In den 60 Jahren ihrer Existenz hat sich die Bank zum größten multilateralen Darlehensgeber der Welt entwickelt. Sie vergibt Darlehen an Unternehmen, öffentlich-private Partnerschaften, nationale Behörden, Gebietskörperschaften und Einrichtungen des öffentlichen Sektors. Die Darlehen sollen hierbei tragfähige Investitionsprojekte fördern, die mit den Zielen der EU, wie z. B. dem des sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalts, im Einklang stehen. Somit dient auch ein Großteil der Darlehen (2015 ca. ein Viertel) der Kofinanzierung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds). Seit 2014 verwaltet die EIB zudem den neu geschaffenen Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI).

Havlik, Annika und Friedrich Heinemann (2019), Europäische Investitionsbank, in: Werner Weidenfeld, Wolfgang Wessels, Funda Tekin Europa von A bis Z, Springer VS, Wiesbaden,. Download

Schlagworte

EU-Bank, Europäischer Fonds für strategische Investitionen, Investitionsdarlehen, Investitionslücke, Juncker-Plan