In dem Beitrag wird der Beschäftigungseffekt infolge einer aufkommensneutralen Senkung der Sozialversicherungsbeiträge simuliert. Zu diesem Zweck werden fünf unterschiedliche ökonomische Modelle verwendet, namentlich zwei Modelle, die auf Zeitreihendaten aufbauen und in denen der Arbeitsmarkt überwiegend von der Nachfrageseite dominiert wird, zwei Modelle aus der Klasse der computable equilibrium models, die typischerweise angebotsorientiert sind, und ein mikroökonomisches, firmenspezifisches Steuerbelastungsvergleichsmodell. Alle Simulationsergebnisse der Modelle weisen auf einen, wenngleich teilweise kleinen, positiven Beschäftigungseffekt hin, der sich allerdings beträchtlich in seiner Größenordnung unterscheidet. Dies ist eine unmittelbare Folge aus den unterschiedlichen Verhaltensannahmen, die den einzelnen Modellen unterliegen.