Das Papier präsentiert empirische Evidenz für strategische Interaktion zwischen US-amerikanischen Schuldistrikten. Die Analyse nutzt die Einführung der Schulwahl über Distriktgrenzen hinweg als eine diskrete Veränderung der institutionellen Rahmendedingungen, unter denen die Schuldistrikte ihre öffentlichen Schulen administrieren. Die Teilnahmeentscheidungen der Distrikte an dem freiwilligen Schulwahlprogramm werden als diskrete Wahlentscheidungen mit räumlicher Abhängigkeit modelliert. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Teilnahmeentscheidungen von Nachbardistrikten einen signifikanten Einfluss auf das Verhalten ausüben. Ein einfacher Test zeigt, dass die Interaktion der Distrikte in der Wahl ihrer Politik durch den Wettbewerb um Schüler und Ressourcen getrieben wird.

Schlagworte

Strategic interaction, School districts, School choice, Spatial probit