Dieses Papier bietet einen Erklärungsansatz dafür, warum Abfall als Konsummaß eine wesentlich geringe relative Risikoaversion im konsumbasierten Kapitalmarktmodell impliziert als Konsum basierend auf der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Im Unterschied zu Abfall ist VGR Konsum gefiltert um den Einfluss von Messfehlern zu reduzieren. Das Papier nutzt ein strukturelles Modell des Filterprozesses aus, um den Filter in VGR Konsum rückgängig zu machen. "Ungefilterter VGR Konsum" kann ebenso gut wie Abfall die Aktienmarktaufschlagsprämie und risikoloser Zins Rätsel erklären. Des Weiteren wird dokumentiert, dass zwei weitere populäre Konsummaße basierend auf der VGR Konsum, und zwar drei-Jahres Konsum und Konsum im vierten Quartal, verwandt mit ungefiltertem VGR Konsum sind. Beide können als ad-hoc Ansätze zur de-filtrierung angesehen werden.

Kröncke, Tim-Alexander (2013), Asset Pricing without Garbage, ZEW Discussion Paper No. 13-071, Mannheim. Download

Schlagworte

Consumption-based Asset Pricing, Garbage, Filtering