Das Wichtigste in Kürze:

  • Der aktuelle wirtschaftliche Abschwung erschwert die Einschätzung der anfallenden Emissionen, führt aber gleichzeitig zu verstärkten Handelsaktivitäten deutscher Unternehmen.
  • Nur ein kleiner Anteil von Unternehmen handelt derzeit auf regelmässiger Basis mit Emissionszertifikaten.
  • Emissionsrechte werden von den Unternehmen inzwischen offensichtlich aktiv als Mittel des Liquiditätsmanagements eingesetzt.
  • In der zweiten Handelsperiode sind insbesondere die Unternehmen aus dem Energiesektor am Spot- und Terminmarkt von Emissionszertifikaten aktiv.
  • Marktentwicklung noch durch inhärente Risiken und unsichere Konjunkturaussichten beeinträchtigt.
  • Die starke Präsenz deutscher Unternehmen auf dem CO2-Markt zeigt, dass die Unternehmen die durch Einführung des EU ETS veränderten Rahmenbedingungen insgesamt gut angenommen haben.
  • Preissignale scheinen noch keine deutlichen Auswirkungen auf die Investitionsstrategien der Unternehmen zu haben.
  • Marktsignale werden stärker – kurzfristig werden lediglich moderate Preisanstiege bei Emissionszertifikaten erwartet, in der mittleren und langen Frist wird allerdings ein deutlicher Anstieg erwartet.
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Autoren

Detken, Annette
Löschel, Andreas
Alexeeva-Talebi, Victoria
Heindl, Peter
Lo, Vivien
Strunz, Marianne