In diesem Projekt wird empirisch untersucht, inwiefern Fairnesspräferenzen das Spendenverhalten von Individuen beeinflussen und ob diese Präferenzen Einfluss auf den Spendenzweck haben. Dazu soll im Projekt ein Experiment durchgeführt werden, in dem die Teilnehmer einen festen Betrag zwischen privatem Konsum und Spenden für ausgewählte gemeinnützige Organisationen aufteilen. Die Fairnesspräferenzen werden mit modifizierten Diktator- und Ultimatumspielen erhoben. Darüber hinaus werden in einem Fragebogen wichtige sozioökonomische Variablen erfasst, die erwiesenermaßen das private Spendenverhalten beeinflussen. In einer ökonometrischen Analyse wird der Einfluss von Ungleichheitsaversion und weiterer Variablen auf die Spendenhöhe und –bereitschaft der Teilnehmer ermittelt. Die Ergebnisse versprechen weiterführende Erkenntnisse zum Spendenverhalten in Deutschland und zum Einfluss von Fairnesspräferenzen auf die private Bereitstellung öffentlicher Güter.