In einer vergleichenden Analyse zwischen Deutschland und Frankreich wird der Zusammenhang zwischen individueller Qualifikation und dem daraus resultierenden Erfolg auf dem Arbeitsmarkt für Frauen und Männer untersucht. Da sich zum einen die Bildungssysteme diesseits und jenseits des Rheins erheblich voneinander unterscheiden, zum anderen Unterschiede in den Rahmenbedingungen bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in beiden Ländern bestehen, sind unterschiedliche Auswirkungen auf die Ausbildungsentscheidung und das Erwerbsverhalten von Frauen und Männern zu erwarten. Eine mikroökonometrische Analyse des Bildungs- und Erwerbsverhaltens auf Basis von deutschen und französischen Individualdaten soll deshalb ermöglichen, Ansatzpunkte für eine effizientere Gestaltung der Bildungs- und Familienpolitik in Deutschland zu identifizieren.

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in Fachzeitschriften

Beblo, Miriam und Elke Wolf (2002), Die Folgekosten von Erwerbsunterbrechungen, DIW-Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 71(1), 83 - 94.

Zuwendungsgeber

Fritz Thyssen Stiftung, Köln, DE

Projektzeitraum

01.06.2001 - 30.09.2003

Kontakt
Kooperationspartner

Stefan Bender, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg, DE
Prof. Dr. Notburga Ott, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, DE
Dr. Ali Skalli, Université Panthéon-Assas Paris II, Paris, FR
Dr. Marianne Guille, Université Panthéon-Assas Paris II, Paris, FR