Vor dem Hintergrund der Relevanz von Fairnesspräferenzen für globale Umweltprobleme verfolgte das Projekt zwei zentrale Ziele. Erstens sollte getestet werden, ob das Verhalten von Akteuren in Freifahrerexperimenten und sequentiellen Zwei-Personen-Spielen konsistent ist mit Fairnesspräferenzen gemäß dem Modell von Fehr/Schmidt (1999). Hierbei wurden die theoretischen Implikationen des Modells, die zentrale Annahme der Stabilität von Fairnesspräferenzen für unterschiedliche institutionelle Arrangements sowie ausgewählte komparativ statische Effekte getestet. Zweitens sollte die Struktur der Fairnesspräferenzen von Verhandlern in der internationalen Klimapolitik als einem prominenten Beispiel für globale Umweltprobleme mit Hilfe einfacher Laborexperimente analysiert werden. Das Projekt ermöglichte daher einen umfassenden Test des Ansatzes von Fehr und Schmidt und untersuche gleichzeitig die Bedeutung von Fairnesspräferenzen in der internationalen Klimapolitik.

Ausgewählte Veranstaltungen