Bei der CDM-Studie handelt es sich um ein Projekt aus dem Bereich Klimaschutz. Diejenigen Länder, die sich im Rahmen des Kyoto Protokolls zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen verpflichtet haben, können dies unter anderem durch Projekte erreichen, die in anderen Ländern durchgeführt werden. Für Projekte im Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM) kommen hierfür hauptsächlich Entwicklungsländer in Frage. In einer ersten "Testphase" hat sich herausgestellt, dass einige Länder, vor allem afrikanische, nicht in CDM-Projekte einbezogen wurden. Um eine faire geographische Verteilung dieser Projekte zu gewährleisten, möchte die Europäische Kommission nun wissen, welches die wichtigsten Handelshemmnisse waren. Zusätzlich sollen Vorschläge gemacht werden, wie diese Hemmnisse überwunden werden können. Ein wichtiger Aspekt wird dabei die Untersuchung von sogenannten "small scale projects" sein. Für diese Projekte sind oftmals die Transaktionskosten (Kosten für die Suche nach geeigneten Partner, Verhandlungen, Zertifizierung der Emissionsreduktionen etc.) höher als der erwartete Nutzen, was ihre Durchführung verhindert. Eine Aufgabe des Projektes liegt in der Klassifizierung der Handelsbarrieren für verschiedene Länder und insbesondere in der Analyse von Transaktionskosten für CDM-Projekte. Desweiteren werden Nachhaltigkeitsindikatoren untersucht, die auf CDM-Projekte angewandt werden können und es werden Lösungsvorschläge zum Überwinden der Handelshemmnisse aufgestellt..

Auftraggeber

Europäische Kommission, Generaldirektion Handel , Brüssel , BE

Projektzeitraum

01.08.2002 - 30.04.2003

Kontakt
Projektteam

Dr. Marion Hitzeroth (Leitung)

Kooperationspartner

Metroeconomica, Bath, UK