Digitalisierung, Steuerersparnisse und Wettbewerbseffekte

Digitalisierung, Steuerersparnisse und Wettbewerbseffekte

Breite empirische Evidenz zeigt eine zunehmende Marktkonzentration seit den 1990er Jahren und führen diese überwiegend auf die zentrale Rolle von Technology, Markteintrittshemmnisse und ineffektive Kartellbekämpfung zurück. Ein ähnlicher Aufwärtstrend  (zumindest für einige Jahre innerhalb dieser Zeitspanne), zeigt sich für das Phänomen der aggressiven Steuervermeidung und Gewinnverlagerung. Einen weiteren Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen Wettbewerbspolitik und Steuervermeidung liefert die Bewertung der von bspw. Irland, Luxembourg und den Niederlanden an multinationale Konzerne gewährten Steuervorteile als unrechtmäßige Beihilfe. Steuervermeidende Konzerne können möglicherweise insofern profitieren, als dass sie die Steuerersparnisse nutzen, um Preise zu senken oder die Produktqualität zu verbessern und dadurch Marktanteile zu erhöhen. Bislang gibt es nur wenige Untersuchungen in diese Richtung und keine eindeutigen Ergebnisse. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieses Projekts, näher zu beleuchten, inwiefern Gewinnverlagerung Marktkonzentration begünstigt und zur Entstehung von sogenannten „ Superstar Firmen“ beiträgt. Analysiert wird, inwiefern sich Veränderung des Steuervermeidungspotentials von Firmen in höheren oder niedrigeren Markups niederschlägt und inwiefern dies mit dem Grad der Technologienutzung zusammenhängt.

Projektteam

Katharina Nicolay

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Sophia Wickel

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Stellvertretende Leitung, Prof. Dr. Katharina Nicolay
Telefon +49 (0)621 1235-397