Die Gemeinsame (Konsolidierte) Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (G(K)KB) und steuerliche Gewinnermittlung in Europa: Eine Analyse der Auswirkungen des GKKB Richtlinienvorschlages vom 16.03.2011 auf die Steuerbelastung europäischer Kapitalgesellschaften

Das Ziel der Studie ist eine umfassende Analyse der Auswirkungen einer Umsetzung des Richtlinienvorschlags zur Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuerliche Bemessungsgrundlage (GKKB) vom 16. März 2011 auf die Steuerbelastung europäischer Unternehmen. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen dabei die Regelungsinhalte des Richtlinienvorschlags zur Ermittlung einer gemeinsamen köperschaftsteuerlichen Bemessungsgrundlage (GKB). Diese Regelungen sollen in einem ersten Untersuchungsschritt detailliert analysiert und mit den Gewinnermittlungsvorschriften in allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie der Schweiz und den USA verglichen werden. Dabei kann auf umfangreiche Informationen zu den nationalen steuerlichen Gewinnermittlungsvorschriften zurückgegriffen werden, die im Rahmen einer umfassenden Befragung von Steuerexperten im internationalen Ernst & Young Firmennetzwerk gewonnen wurden.
Basierend auf dem internationalen Rechtsvergleich, sollen in einem zweiten Untersuchungschritt die Auswirkungen einer GKB auf die Steuerbelastung europäischer Unternehmen in allen 29 betrachteten Länder quantitativ untersucht werden. Unter Rückgriff auf das Simulationsmodell "European Tax Analyzer" wird dazu die effektive Steuerbelastung von Musterunternehmen verschiedener Größenklassen und Industriezweige unter einer GKB sowie den aktuellen nationalen Gewinnermittlungsregelungen berechnet und vergleichend analysiert.