Dieses Projekt versteht sich als Teil der Forschungstätigkeit des Forschungsbereichs im Bereich der Erwartungsbildung an Finanzmärkten. Die leitende Frage dieser Forschungsarbeit lautet: Wodurch lässt sich die Heterogenität der Prognosefähigkeit unterschiedlicher Analysten in Bezug auf Wechselkursprognosen erklären? Insbesondere ist dabei von Bedeutung, ob sich erfolgreiche Prognostiker eines bestimmten Wechselkurses auch in Bezug auf andere Wechselkurse auskennen, ob die erfolgreiche Prognose von Fundamentaldaten (Zinsdifferenzen) die Wechselkursprognose verbessert und ob sich einschlägige Berufserfahrung auch bei der Wechselkursprognose bezahlt macht. Eine empirische Untersuchung dieser Frage ist auf Grundlage des Datensatzes des ZEW-Finanzmarkttests möglich, da persönliche Informationen über die einzelnen Umfrageteilnehmer (z.B. die Berufserfahrung) ebenso zur Verfügung stehen wie eine Vielzahl an geäußerten makroökonomischen und finanzmarktbezogenen Erwartungen.