Dr. Laura Pohlan, Wissenschaftlerin in der ZEW-Forschungsgruppe „Marktdesign“, hat am 7. Oktober 2020 den Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2020 des Roman Herzog Instituts (RHI) München erhalten. Ausgezeichnet wurde sie mit dem 3.Preis für Ihre Dissertation zu den sozialen Folgen von Arbeitslosigkeit sowie zur Wirkung direkter und indirekter staatlicher Maßnahmen auf die Beschäftigung. Die Dissertation entstand in der Zeit, in der sie im ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“ tätig war. Die Preisverleihung fand online statt.

Für ihre Dissertation wurde Laura Pohlan der Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2020 verliehen.
Dr. Laura Pohlan, Wissenschaftlerin in der ZEW-Forschungsgruppe „Marktdesign“

In ihrer Arbeit mit dem Titel „Essays on Unemployment, Job Search Behavior and Policy Interventions“ untersucht Laura Pohlan die vielfältigen kausalen Wirkungen von Arbeitslosigkeit in Zusammenhang mit sozialer Exklusion. Sie zeigt, dass das Gefühl sozialer Ausgrenzung mit der Dauer der Arbeitslosigkeit zunimmt und selbst nach der Aufnahme einer Arbeit bestehen bleiben kann. Darüber hinaus geht sie der Frage nach, wie sozialpolitische Maßnahmen und technologische Innovationen das individuelle Verhalten bei der Arbeitssuche beeinflussen und dazu beitragen, Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das Roman Herzog Institut ist ein interdisziplinär arbeitender Think Tank, der sich mit gesellschaftspolitischen Fragen rund um die Zukunft der Arbeit und der Ethik in der Sozialen Marktwirtschaft befasst. Bei dem Preis handelt es sich um eine der höchstdotierten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Datum

08.10.2020

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