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Unter dem Motto "Sind die Banken noch zu retten? Finanzmarktregulierung und ihre Folgen" diskutierten beim ZEW Wirtschaftsforum am 13. Juni 2013 renommierte Vertreter aus Finanzwirtschaft und Wissenschaft Möglichkeiten eines neuen Ordnungsrahmens für die Finanzmärkte.

Dr. Ulrich Schröder (links) und Martin Blessing (rechts) sprachen beim ZEW Wirtschaftsforum über Maßnahmen der Bankenregulierung.

Prof. Dr. Claudia Buch (Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Institut für Wirtschaftsforschung Halle), Dr. Michael Kemmer (Bundesverband deutscher Banken) und Sabine Lautenschläger (Deutsche Bundesbank) sowie Dr. Uwe Schroeder-Wildberg (MLP AG) debattierten im Rahmen einer Podiumsdiskussion u.a. die vorgesehene Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken, aktuelle Vorhaben zur Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten, ebenso wie eine einheitliche europäische Bankenaufsicht unter Führung der EZB.

Der zweite Teil des ZEW Wirtschaftsforums war traditionell dem Themenblock "Wissenschaft für die Praxis" vorbehalten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZEW stellten in diesem Rahmen Ergebnisse aus ihrer aktuellen Forschungsarbeit vor. Dabei ging es um die Nutzung von Dispokrediten, um Kriterien, nach denen Unternehmen eine Hausbank wählen sowie um die Frage, ob ein Trennbankensystem für mehr Stabilität an den Finanzmärkten sorgen kann.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten Vorträge von Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW-Bankengruppe, und Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. Schröder nahm in seinem Vortrag die Probleme einer langfristigen Finanzierung in Zeiten der Krise in den Blick. Blessing sprach über neue Regeln für ein leistungsstarkes Finanzsystem.

Datum

12.06.2013

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