ZEW punktet bei der EEA 2015 an der Universität Mannheim

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Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat sich bei der Jahreskonferenz der internationalen Wissenschaftsvereinigung European Economic Association (EEA) an der Universität Mannheim vom 24. bis 27. August 2015 erfolgreich präsentiert. Neben zahlreichen Vorträgen und der Teilnahme an Postersessions der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mannheimer Forschungsinstituts besuchten mehr als 100 internationale Gäste den hauseigenen Begrüßungsempfang des ZEW.

Geladene Vertreter von internationalen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen waren der Einladung des ZEW zur "Welcome Reception" am 25. August anlässlich der EEA 2015 gefolgt. Im Anschluss an eine Begrüßung von ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest tauschten sich die Teilnehmer untereinander aus. Zudem stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZEW den Gästen ihre aktuellsten Forschungsergebnisse in einer Posterpräsentation vor und zur gemeinsamen Diskussion.

An allen Veranstaltungstagen stellten die ZEW-Forschungsbereiche und -Forschungsgruppen sowie ZEW Research Associates in insgesamt 15 Vorträgen aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeiten während der EEA vor. Hinterfragt wurde dabei etwa, ob Unternehmen eher zur Hinterziehung neigen, wenn der Steuersatz am jeweiligen Standort hoch ist, wie sich Stimmenkäufe bei Wahlen auf die Geldmenge auswirken und wie eine gemeinsame europäische Arbeitslosenversicherung in der Praxis funktionieren kann.

Gleichzeitig zu den wissenschaftlichen Vorträgen war das ZEW mit einem eigenen Informationsstand an der Universität Mannheim vor Ort, wo vor allem Gespräche mit den EEA-Teilnehmern über Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten am ZEW geführt wurden.

Unter den mehr als 1000 Teilnehmern der EEA 2015 fanden sich weltweit führende Ökonomen sowie Vertreter des Direktoriums der Europäischen Zentralbank. Neben dem französischen Nobelpreisträger und früheren EEA-Präsidenten Jean Tirole waren auch sein US-amerikanischer Kollege Eric S. Maskin von der Princeton University sowie EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio zugegen.

Die EEA zählt derzeit mehr als 3100 Mitglieder und veröffentlicht sechsmal pro Jahr das renommierte Journal of the European Economic Association (JEEA). Die alljährliche Tagung bietet regelmäßig eine Plattform für wirtschaftswissenschaftlichen Austausch und Diskussionen.