Welche Politikmaßnahmen haben sich als effektiv erwiesen, der innerstädtischen Luftverschmutzung Einhalt zu bieten? Wie sind angebotsseitige Entwicklungen in der Elektromobilität zu bewerten, wie reagieren Verbraucher auf verschiedene Anreize zur Reduktion von Emissionsbelastungen? Diese und weitere ökonomische Fragen rund um die durch den Mobilitätssektor verursachten Emissionen stehen im Zentrum der ZEW-Session auf dem diesjährigen Beijing-Humboldt-Forum (BHF) vom 21. bis 23. September 2019 in der chinesischen Hauptstadt. Wissenschaftler/innen aus China, Deutschland und den USA stellen ihre Forschung zum Thema vor.

Das BHF ist eine jährlich an der University of International Business and Economics (UIBE) in Peking stattfindende Konferenz, die sich mit dem Thema Green Economy und deren Zusammenspiel mit dem kulturellen Erbe beschäftigt. Das ZEW ist Gründungsmitglied und Mitorganisator des Forums. Die Konferenz bietet eine einzigartige Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Deutschland und China. Etwa 400 Gäste diskutieren auf der zweitägigen Veranstaltung, um Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln und nachhaltige Kooperationsstrukturen aufzubauen. Der Fokus der Sessions liegt auf sozialwissenschaftlichen Forschungsfragen unter Berücksichtigung ökonomischer, technologischer und sozialer Zusammenhänge; die Diskussion politischer Implikationen wird begrüßt. Gerade die Verknüpfung verschiedener Perspektiven und Disziplinen macht die Konferenz aus. Mit seinem Zuschnitt schafft das BHF sowohl ein Forum für wissenschaftlichen Austausch als auch eine Plattform zur Vernetzung deutscher und chinesischer Führungskräfte aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Datum

16.09.2019

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