Digitale Plattformen dominieren die Digitalwirtschaft. Wie funktionieren sie und welche Politikmaßnahmen oder Eingriffe sind sinnvoll und notwendig aus Sicht von Konsumentinnen und Konsumenten sowie Staat? Die virtuelle Session vom ZEW Mannheim zur Ökonomie digitaler Plattformen beim Beijing-Humboldt-Forum (BHF) am 25. September 2021 beleuchtete diese Fragen aus theoretischer, angewandter und praktischer Perspektive.

Bildschirmaufnahme des digitalen Beijing-Humboldt-Forum (BHF) 2021.
Beim Beijing-Humboldt-Forum (BHF) 2021 organisierte das ZEW am 25. September eine virtuelle Session zur Ökonomie digitaler Plattformen.

Nach einer Begrüßung durch ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl und Prof. Zhao Zhongxiu, Präsident der Shandong University of Finance and Economics in China und langjähriger Kooperationspartner vom ZEW, führte Prof. Irene Bertschek, Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs „Digitale Ökonomie“ zum Thema hin. Sie übernahm in Anschluss auch die Moderation der Session. Der erfahrene Unternehmer und Investmentberater Peter Jungen gab zunächst Einblicke ganz praktischer Natur. Die Bedeutung Chinas am Weltwirtschaftswachstum ist immens. Das Hochskalieren digitaler Startups folgt hier anderen Dynamiken als etwa in den USA oder in Europa. Hier gilt es voneinander zu lernen und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Aktiver deutsch-chinesischer Austausch zur aktuellen Forschung

Im zweiten Teil der Session tauschten sich ZEW-Wissenschaftler/innen mit Kollegen/-innen deutscher und chinesischer Universitäten zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit digitaler Wirtschaft und digitalen Plattformen aus. Vorgestellte Papiere zu komplexer Preisfestsetzung und der Datenneutralität beleuchteten den Einfluss möglicher Politikmaßnahmen zur Regelung von Märkten und Plattformen. Vorträge zur Marktentwicklung digitaler Produkte und ihrer Anwendung, beispielsweise in der digitalen Landwirtschaft, zeigten nochmals die globale Relevanz des Themas.

Bewährtes Format Beijing-Humboldt-Forum

Das Beijing-Humboldt-Forum (BHF) brachte in diesesem Jahr schon zum neunten Mal Forscher/innen, Praktiker/innen und Entscheider/innen aus verschiedensten Disziplinen, Unternehmen und Institutionen zusammen, um im Dialog zwischen Europa und China aktuelle Themen und globale Herausforderungen zu diskutieren. Das ZEW ist Gründungsmitglied und Mitorganisator des Forums, gemeinsam mit der University of International Business and Economics (UIBE) in Peking.

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Datum

01.10.2021

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