Die Pandemie gab aktuellen Anlass für einen Workshop zu Lehren und Antworten auf die COVID-19-Krise aus der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung, organisiert vom Forschungsbereich „Soziale Sicherung und Verteilung“ am ZEW Mannheim.

Illustrationsbild zum ZEW-Workshop.
Knapp 75 Gäste aus aller Welt nahmen teil am ZEW-Workshop zu volkswirtschaftlicher Forschung zur Bewältigung der Pandemie.

Am 27. und 28. Januar 2021 beschäftigten sich knapp 75 Gäste aus der ganzen Welt mit zwölf Vorträgen zu den diversen Herausforderungen der andauernden Pandemie, zu denen im Anschluss diskutiert wurde. Die Vorträge waren so ausgewählt, dass sie Erkenntnisse aus verschiedenen volkswirtschaftlichen Forschungsfeldern und verschiedenen Ländern abdeckten, um ein möglichst breites Bild zu zeichnen.

Dabei lagen die Schwerpunkte auf folgenden Feldern:

  • Modellierung von individuellem Verhalten während der COVID-19-Pandemie
  • Makro-ökonomische Aspekte der Pandemie, beispielsweise Auswirkungen auf Kreditvergaben
  • Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und psychische Gesundheit
  • Effektivität von nicht-pharmazeutischen Lösungsansätzen, wie mobile Arbeit und HomeOffice

Die Vortragenden gaben interessante Einblicke in ihre Forschungsarbeiten und beleuchteten damit die unterschiedlichen Facetten, Herausforderungen und Lösungsansätze der anhaltenden Pandemie. Dabei betonten sie, dass all diese Felder nicht isoliert voneinander betrachtet werden sollten und dass zum Überwinden der Corona-Krise dem individuellen Verhalten im Rahmen der Pandemie eine ebenso große Rolle zukomme, wie politischen Lösungen.

In lebhaften Diskussionen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen und Ansichten mit dieser Pandemie aus. Der Konsens hieraus war, dass die aktuelle Pandemie die Gesellschaft weiterhin vor große Herausforderungen stellt und qualitativ hochwertige Forschung mit genügend Daten aus verschiedensten Quellen ein wichtiges Werkzeug sind, um passende Lösungen zu finden.

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Datum

19.02.2021

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