Welche öffentlichen Unterstützungsmaßnahmen helfen der europäischen Automobilindustrie aus der Krise? Inwieweit sind staatliche Förderhilfen wie zum Beispiel Abwrackprämien auch langfristig hilfreich? Welche Instrumente erweisen sich im europäischen Kontext als besonders sinnvoll? Dies sind einige der Fragen, die aus europäischer Perspektive von internationalen Wissenschaftlern, Vertretern der EU-Kommission, führenden Repräsentanten der europäischen Automobilindustrie und weiteren Gästen aus der Politik im Rahmen des SEEK-Workshops "The Economics of Public Support to the European Car Industry" in Brüssel diskutiert wurden.

Der Workshop fand am 3. Mai 2012 in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Brüssel statt. Er wurde gemeinsam vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Katholischen Universität Leuven, Belgien, veranstaltet und ist Teil des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK), das vom Land Baden-Württemberg finanziert und vom ZEW durchgeführt wird. Die Bedeutung und Aktualität der im Workshop diskutierten Fragen kamen unter anderem darin zum Ausdruck, dass der Europaminister des Landes Baden-Württemberg, Peter Friedrich, gemeinsam mit ZEW-Präsident, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Franz, den Workshop eröffnete. 

Mehdi Hocine von der EU-Kommission (GD Wettbewerb) und Dr. Nina Leheyda vom ZEW führten zunächst in die Thematik ein. Anschließend diskutierten Dick Buttigieg (IHS Automotive), Prof. Pasquale Schiraldi, PhD, (London School of Economics) und Prof. Frank Verboven (KU Leuven) die Abwrackprämie aus volkswirtschaftlicher Sicht. Eine weitere Panelrunde beschäftigte sich mit  öffentlichen Unterstützungsmaßnahmen für die europäische Automobilindustrie. Diskutanten waren Dr. Vincent Verouden (GD Wettbewerb, EU-Kommission), Dr. Hans W. Friederiszick (E.CA Economics und ESMT) und Prof. Johannes Van Biesebroeck, PhD (KU Leuven).

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Datum

08.05.2012

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