Delegation chinesischer Nachwuchsökonomen zu Besuch am ZEW

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Welche Forschungsfelder bearbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZEW? Wie funktioniert ein deutsches Forschungsinstitut? Welche beruflichen Chancen bietet das ZEW ausländischen Wissenschaftlern und welche Angebote für Gastwissenschaftler gibt es? Solche und ähnliche Fragen stellten die Mitglieder der 15-köpfigen Delegation chinesischer Doktoranden und Post-Docs, die am 28. August 2014 das ZEW besuchten. Im Rahmen einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für exzellente Nachwuchsökonomen organisierten Reise informierte sich die Gruppe unter anderem am ZEW über den Wissenschaftsstandort Deutschland.

Zunächst begrüßte ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest die Besucher und gab ihnen einen Überblick über die Forschungsschwerpunkte des Instituts. Er legte dabei besonderes Augenmerk auf die zahlreichen Kooperationen des ZEW mit chinesischen Partnern, so beispielsweise mit der Fudan-Universität in Shanghai. Gemeinsam veröffentlichen ZEW und Fudan seit dem Jahr 2013 das "China Economic Panel", das eine Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas im weltwirtschaftlichen Umfeld auf Basis periodischer Erhebungen ökonomischer Daten ermöglicht. Eine Präsentation des Rektors der Universität Mannheim, Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, vervollständigte die Informationen über die wirtschaftswissenschaftliche Forschung in Mannheim. Er stellte die Forschungsschwerpunkte, die Doktorandenausbildung und die Kooperationen mit China der Universität Mannheim vor.

Zahlreiche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit dem ZEW

Doris Brettar, Leiterin des ZEW-Personalbereichs, beschrieb anschließend die beruflichen Chancen für Doktoranden und Post-Docs am ZEW. Gemeinsam mit der ZEW-Gastwissenschaftlerin Dr. Ling Yang von der Xi'an Jiatong Universität in China schilderte sie die verschiedenen Möglichkeiten, Gastaufenthalte am ZEW zu realisieren und dafür existierende Förderinstrumente, wie das ZEW Visiting Researcher Programme oder das SEEK-Forschungsprogramm. Durch Kurzreferate und im gemeinsamen Erfahrungsaustausch lernten die Gäste außerdem Vertreter der ZEW-Forschungseinheiten kennen und informierten sich über deren Forschungsfelder und Arbeitsalltag.