Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist heute erstmals offiziell mit dem Prädikat TOTAL E-QUALITY ausgezeichnet worden und gilt somit als Arbeitgeber, der sich besonders um die berufliche Chancengleichheit von Frauen und Männern verdient macht. Das Prädikat würdigt das ZEW zudem als Institut, an dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beispielhaft funktioniert. Vergeben wurde die Auszeichnung in Hamburg durch den Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland, der jährlich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände ehrt, die sich nachhaltig für Chancengleichheit einsetzen. Das Prädikat ist für drei Jahre bis 2017 gültig.

ZEW-Personalreferentin Katrin Schindler mit der Urkunde zum TOTAL E-QUALITY-Prädikat / Foto: Steffi Spiegel

"Das 'TOTAL E-QUALITY'-Prädikat ist eine Bestätigung dafür, dass Chancengleichheit an unserem Institut bereits seit vielen Jahren gelebte Realität ist", sagt ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl. "Wir legen höchsten Wert darauf, dass Frauen ebenso wie Männer am ZEW nicht nur ausgezeichnete Karrierechancen haben, sondern auch die berufliche Zukunft besser in Einklang mit der Familie bringen können. Darauf wollen wir uns allerdings nicht ausruhen, vielmehr werden wir unsere Standards weiter ausbauen und verstärken."

Am ZEW haben neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine chancengerechte Personalbeschaffung und -entwicklung, die Förderung partnerschaftlichen Verhaltens am Arbeitsplatz sowie die Berücksichtigung von Chancengleichheit in den Unternehmensgrundsätzen oberste Priorität. Insbesondere zeichnet sich das ZEW durch eine größtmögliche Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung aus. Praktisch bestehen eine Vielzahl individueller Vereinbarungen zum Arbeitsvolumen und zur Verteilung der Arbeitszeit, die sich an den Bedürfnissen der Beschäftigten ausrichten, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie optimal zu unterstützen.

Die Jury des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. begründet ihre Entscheidung folgendermaßen: "Das ZEW hat innerhalb der letzten fünf Jahre mit der Besetzung einer Professur und einer Habilitandin den Frauenanteil in Leitungspositionen um 14 Prozent gesteigert. Der Frauenanteil unter wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Promovend/innen und Postdocs konnte zuletzt mit über einem Drittel über die Qualifikationsstufen hinweg gehalten werden. Dies ist bemerkenswert und deutet auf die Erfolge der vorbildlichen, gut strukturierten Karriere-/Personalförderung hin. Auch im Bereich Personalbeschaffung und Stellenbesetzung hat das ZEW viele etablierte Aktivitäten für Frauen und Männer vorzuweisen."

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Katrin Schindler, Telefon 0621/1235-252, E-Mail schindler@zew.de