Das am ZEW entstandene Papier "Can Regional Transfers Buy Public Support? Evidence from EU Structural Policy" wurde mit dem Klaus-Liebscher-Preis der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ausgezeichnet. Der Preis wurde dem Autor Steffen Osterloh im Rahmen der 39. Volkswirtschaftlichen Tagung der OeNB in Wien durch deren Präsidenten Claus J. Raidl übergeben.

Der Klaus-Liebscher-Preis ist die höchste Auszeichnung der OeNB für Nachwuchswissenschaftler und wird jährlich an maximal zwei Arbeiten vergeben, die sich mit Themen aus den Bereichen der europäischen Integration und der Wirtschafts- und Währungsunion beschäftigen. Er ist mit einer Prämie von je 10.000 Euro verbunden. In seinem Papier untersucht Osterloh den Einfluss der Regionaltransfers im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik auf die Zustimmung der Bürger zur Europäischen Union. Er findet heraus, dass die Bevölkerung in stärker geförderten Regionen eine positivere Einstellung zur EU aufweist. Die Wahrnehmung dieser Förderung hängt jedoch stark von dem Bildungshintergrund der Bürger ab und sie schlägt sich, in Abhängigkeit von ihrer Informationsquelle, in unterschiedlichem Ausmaß auf ihre Meinung nieder.

Datum

26.05.2011

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