Gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) veranstaltete das ZEW am 18. Oktober 2010 ein Symposium zur "Autonomie und Flexibilität in der Wissenschaftsadministration - Best Practice". Über 85 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Kaufmännische Direktorinnen und Direktoren sowie Experten und Entscheider aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Universitätskliniken und Vertreter von Zuwendungsgebern diskutierten unter anderem, an welchen Stellschrauben wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland drehen können, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Der Vorsitzende des ZEW-Aufsichtsrates, Gerhard Strathaus MdL, Finanzminister a.D. und Mitglied im Leitungsausschuss der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin), begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und führte in das Thema ein. Anhand ihrer jeweiligen Einrichtungen stellten Susanne Boomkam-Dahmen, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin des ZI und der Geschäftsführer des ZEW, Thomas Kohl, die gültigen Rahmenbedingungen der Wissenschaftsadministration vor.

Die Bedingungen der Budgetierung von Forschungseinrichtungen aus der Perspektive des staatlichen Haushaltsrechts erörterte Robert Fischer vom Finanzministerium Baden-Württemberg. Der Generalsekretär der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), PD Dr. Michael Klein, beschrieb Flexibilisierung in der Wissenschaftsadministration als Innovation, die es weiter zu entwickeln gilt. Die Rahmenbedingungen für wissenschaftlichen Wettbewerb im internationalen Umfeld war Gegenstand des Vortrags von Prof. Dr. med. Andreas Meyer-Lindenberg, dem Vorstandsvorsitzenden des ZI. Dr. Rolf Greve, Leiter des Hochschulamtes der Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg ging auf den Bereich Regelgebung und Flexibilisierung in der Wissenschaftsadministration ein. Den Abschluss der gemeinsam von ZI und ZEW organisierten Veranstaltung bildete eine lebhafte Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Katrin Erk (ZI), Robert Fischer (FM Baden-Württemberg), PD Dr. Michael Klein (acatech), Thomas Kohl (ZEW) und der Generalsekretärin der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., Frau Christiane Neumann.

Stephan Reichert, reichert@zew.de

Datum

19.10.2010

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