In Zeiten von Digitalisierung und Big Data brauchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehr als Excel, um große Datenmengen effizient auszuwerten zu können. Die Programmiersprache Python hat das wissenschaftliche Programmieren wesentlich vereinfacht und wird in der Forschung immer beliebter. Python ermöglicht es, Daten schnell zu analysieren und bringt bei relativ geringem Aufwand viel Nutzen. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) organisierte nun erstmals einen Python-Kurs zugeschnitten auf Wirtschaftswissenschaftler/innen.

Peter Buchmann stellt die Programmiersprache Python am ZEW vor
ZEW-Experte Peter Buchmann beim Python-Kurs zugeschnitten auf Wirtschaftswissenschaftler/innen

„Während des Python-Kurses am ZEW lernen die Teilnehmenden in kürzester Zeit, wofür man sich sonst mindestens ein Semester in eine Vorlesung zu Programmiersprachen setzen müsste. Der Kurs bietet insbesondere Neueinsteigern eine praxisnahe Einführung“, so ZEW-Spezialist für wissenschaftliche Software Peter Buchmann. Die Schulung befasste sich insbesondere mit Webcrawling, Datenverarbeitung und statistischen Analysen. Die Teilnehmenden erhielten direkt im Python-Seminar die Möglichkeit, ihre neugewonnenen Programmierkenntnisse anzuwenden und auszuprobieren. Ökonominnen und Ökonomen können so Daten-Herausforderungen im wirtschaftswissenschaftlichen Alltag zukünftig mit Python lösen.

Das Angebot „Python für Wirtschaftswissenschaftler/innen“  beschränkt sich derzeit auf interne Teilnehmer/innen des ZEW. Ein Konzept den Kurs auch externen Teilnehmern zugänglich zu machen, wird derzeit erarbeitet und geprüft.

Datum

05.03.2018

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