Studie zum Innovationsverhalten der deutschen Wirtschaft

Die neuesten Ergebnisse der Innovationserhebung des ZEW zeigen eine - trotz ungünstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen - weiterhin hohe Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft. Der Anteil der innovierenden Unternehmen lag im Jahr 2001 mit 61 % (Industrie), 59 % (unternehmensnahe Dienstleister) und 40 % (distributive Dienstleister) auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat der Umsatzanteil mit Marktneuheiten in allen drei Wirtschaftszweigen zugenommen. Die Rationalisierungserfolge durch Prozess- und Verfahrensinnovationen sind allerdings zurückgegangen. Im Jahr 2001 betrugen die Innovationsaufwendungen der deutschen Wirtschaft 83,8 Mrd. €. Für das Jahr 2002 ist jedoch mit einem Rückgang der Innovationsaufwendungen zu rechnen. Zum Zeitpunkt der Befragung - Mitte 2002 - waren die Unternehmen für 2003 in Summe wieder optimistisch: Die gesamten Innovationsaufwendungen sollen auf rund 85 Mrd. € gesteigert werden (+1,3 % gegenüber 2001). Das ZEW führt seit 1993 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (bmb+f) die jährliche Erhebung zum Innovationsverhalten der deutschen Wirtschaft durch. An der Befragung nehmen jedes Jahr zwischen 4.000 und 5.000 Unternehmen teil. Zur Studie "Innovationsverhalten der deutschen Wirtschaft - Indikatorenbericht zur Innovationserhebung 2002". Weitere Informationen zu den Innovationserhebungen des ZEW finden Sie hier: IndustrieDienstleistungssektor

Ansprechpartner bei Fragen zur Studie: Dr. Christian Rammer

Datum

25.03.2003

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