In der deutschen Transportwirtschaft gibt es erste Preiserhöhungsspielräume

Die Talsohle des konjunkturell bedingten Transportmengeneinbruchs scheint in den meisten Zweigen der deutschen Transportwirtschaft durchschritten. Erste Anzeichen für eine wieder anziehende Transportnachfrage hatte es bereits im Sommer gegeben. Dieser Trend hat sich nun verfestigt. Die Transportpreise werden im kommenden halben Jahr weitgehend stabil bleiben. Sie werden allerdings von teilweise gegenläufigen Einflussfaktoren bestimmt: So sind die Kraftstoffpreise seit Dezember 2008 relativ stabil und somit nicht Preis treibend. Im Gegensatz dazu eröffnen die tendenziell wieder wachsenden Transportmengen in den Märkten, in denen es bisher durch die Wirtschaftskrise bedingte Überkapazitäten und dadurch einen starken Wettbewerb gab, wieder gewisse Spielräume für Preisanhebungen. Dies ist das Ergebnis des TransportmarktBarometers ProgTrans/ZEW im vierten Quartal 2009. Für diese Erhebung befragen die ProgTrans AG, Basel, und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, vierteljährlich rund 300 Spitzenkräfte aus der Transportwirtschaft und der verladenden Wirtschaft.

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Authors

Rommerskirchen, Stefan
Hermeling, Claudia
Hermeling, Claudia