Liebe Leserinnen und Leser,
Wir entwickeln unsere Berichterstattung weiter. Unser Jahresbericht 2025 erscheint erstmals in einem digitalen Format: Analysen und Ergebnisse sind so leichter zugänglich und stärker miteinander verknüpft.
Im Mittelpunkt steht dabei unser Leitthema WIR: Wir forschen. Wir beraten. Wir vernetzen. Wir ermöglichen. Es beschreibt, was das ZEW ausmacht – und wie wir gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Orientierung geben in einer Zeit, die von tiefgreifenden Transformationen geprägt ist.
Unsere Forschung entwickelt sich konsequent weiter. Mit dem positiven Votum der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern konnten wir 2025 einen wichtigen Meilenstein erreichen: Das ZEW baut seine Expertise zu Gesundheitsmärkten im digitalen Zeitalter aus und etabliert einen neuen Forschungsbereich in der Gesundheitsökonomie. Damit stärken wir unsere Fähigkeit, zentrale Märkte evidenzbasiert zu analysieren und zu designen und sie politisch wie gesellschaftlich wirksam zu begleiten.
Exzellente Forschung zeigt sich auch in der Anerkennung unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Cäcilia vom Baur wurde mit dem Leibniz-Promotionspreis ausgezeichnet. Karolin Kirschenmann wurde zur Leibniz-Professorin ernannt und stärkt mit ihrer gemeinsamen Berufung an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Verbindung von Forschung und Lehre. Marion Ott hat eine Professur für Marktdesign an der Justus-Liebig-Universität Gießen übernommen und trägt damit zentrale ZEW-Themen in die akademische Ausbildung.
Gleichzeitig lebt das ZEW vom Austausch und von seiner Rolle in der wirtschaftspolitischen Beratung: Irene Bertschek wurde zur Vorsitzenden der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) gewählt und übernimmt damit eine zentrale Funktion in der wissenschaftsbasierten Politikberatung für die Bundesregierung. ZEW-Ökonomin Hanna Hottenrott bringt ihre innovationsökonomische Expertise als neu gewähltes Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein. Zwei Nobelpreisträger – Paul Milgrom und Joshua Angrist – haben zudem in unserer Reihe „Wirtschaftspolitik aus erster Hand" Impulse gesetzt.
Auch darüber hinaus zeigt sich die Breite unseres Engagements: vom vierten Sieg beim Schulwettbewerb YES! über die Beteiligung am Exzellenzcluster TransforM bis hin zur stärkeren internationalen Vernetzung, etwa im Leibniz-Forschungsnetzwerk China. Gleichzeitig haben wir unsere internen Strukturen weiterentwickelt und wichtige Leitungspositionen neu besetzt.
All das steht für ein gemeinsames Selbstverständnis: Wir verstehen uns als Plattform für exzellente Forschung, als Impulsgeber für evidenzbasierte Politik und als Netzwerk, das Wissen zugänglich macht und Wirkung entfaltet.
WIR ist damit mehr als ein Motto, es ist unser Anspruch.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre – online und im Austausch mit uns.
Achim Wambach und Claudia von Schuttenbach