In Deutschland und in anderen EU-Staaten zeigt sich immer wieder, dass Reformen, die von einer großen Mehrheit der Experten als unabdingbar und wohlstandssteigernd angesehen werden, nicht unbedingt auf die politische Akzeptanz der Bürger stoßen.Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, die vielfältigen Einsichten der Behavioral Economics zum Verständnis dieser Reformblockaden heranzuziehen. Im Projekt werden unter anderem die folgenden vier Blöcke behandelt: Erstens Behavioral Economics und die Akzeptanz von Reformen, zweitens die Interdependenz von Reformpolitik und Konsum- und Investitionsverhalten, drittens Verhaltensreaktionen auf fiskalische Anreize und viertens der Komplex der Steuermoral.

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Förg, Michael, Dieter Frey, Friedrich Heinemann, Eva Jonas, Waldemar Rotfuß, Eva Traut-Mattausch und Peter Westerheide (2007), Psychologie, Wachstum und Reformfähigkeit, Gutachten für das Bundesministerium der Finanzen, Mannheim, München, Duisburg, Salzburg. Download