Das Land Baden-Württemberg bekennt sich zu der Verpflichtung der Bundesregierung im Rahmen des Kioto-Protokolls, den Ausstoß von Treibhausgasen im Durchschnitt der Jahre 2008-2012 gegenüber 1990 um 21% zu reduzieren. Der entsprechende nationale Klimaplan sieht vor, CO2-Emissionen bis 2005 um 25% gegenüber 1990 zu verringern. In diesem Zusammenhang hat die baden-württembergische Landesregierung in ihrem regionalem „Umweltplan 2000“ auch das von der EU ausgesprochene Ziel einer Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energie am Primärenergieverbrauch sowie bei der Stromerzeugung bis zum Jahr 2010 übernommen.

Im Rahmen der Erstellung eines Klimaschutzprogramms zur Umsetzung der Klimaschutzziele und der Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg interessierte sich das Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg (UVM) für die ökonomische Bewertung zahlreicher diskreter Maßnahmen zur Reduktion von Klimagasemissionen. Vor diesem Hintergrund wurde das ZEW beauftragt, eine Studie über die „Ökonomische Bewertung von Maßnahmenvorschlägen zur Minderung von Treibhausgasen“ durchzuführen. In dem ersten Teil des Projekts ging es um die vorläufige qualitative Bewertung der Maßnahmen. In dem zweiten Teil wurde die quantitative Analyse der gesamtwirtschaftlichen Effekte der Maßnahmen-Szenarien durchgeführt. Der dritte Projektteil umfasste eine Einordnung der Klimaschutzmaßnahmen in die nationale und internationale Klimapolitik und präsentierte Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der badenwürttembergischen Klimaschutzstrategie.

Projektzeitraum

01.03.2003 - 29.02.2004

Kontakt
Auftraggeber

Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg, Stuttgart, DE