Das vorliegende Projekt baut auf den vom ZEW im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen durchgeführten Simulationen von Reformoptionen für eine verbesserte materielle Absicherung von Kindern auf. Es geht nun darum, die bisherigen Untersuchungen zu den Geldleistungen durch die Analyse von Sachleistungen zu ergänzen. Analysiert wird, welche Kosten es verursachen würde, bestimmte Leistungen, die derzeit über den Regelbedarf und das Bildungs- und Teilhabepaket abgesichert werden, direkt bereitzustellen. Konkret geht es um den persönlichen Schulbedarf, die Lernförderung, das Mittagessen an Kitas, Schulen und in der Kindertagespflege und Angebote aus dem Bereich Freizeit/Kultur/Vereine. Dabei wird berücksichtigt, dass sich durch Reformen bei den Geldleistungen auch die Zahl der Kinder in der Grundsicherung oder in Haushalten, die das Wohngeld und/oder den Kinderzuschlag erhalten, und damit der Kreis der Empfänger der Sachleistungen, verändern würde.