Unter Umweltgesichtspunkten erweiterte Input-Output-Tabellen und Daten zu Externalitäten sind wichtig für den Gebrauch und die weitere Entwicklung von sozioökonomischen Methoden für die Nachhaltigkeitsbewertung, insbesondere von makroökonomischen Modellen wie zum Beispiel ökonometrische Modelle, partielle Marktmodelle oder Modelle des allgemeinen Gleichgewichts (CGE-Modelle). Das Forschungsinstitut der EU Komission in Sevilla (DG JRC-IPTS) nutzt mit POLES, GEM-E3 und PACE solche Modelle, um den europäischen politischen Prozess zu unterstützen. Die unter Umweltgesichtspunkten erweiterten Input-Output-Tabellen liefern einen beständigen Datensatz, welcher benutzt werden kann um umfangreiche CGE Modelle zu kalibrieren. Es gibt zwei übliche Methoden, die Datengrundlagen von Umweltexternalitäten in ökonometrische Modelle oder CGE Modelle mit einzuschließen: In dem Teil des Projektes, den das ZEW übernahm, wurde der Gebrauch dieser Daten speziell in CGE Modellen wie sie in CEPAM genutzt wurden, oder PACE und GEM-3E erforscht. Außerdem erforschte man, zu welchem Ausmaß komplexere sogenannte „dose-response“ Verhalten und die Einschätzung ihrer Auswirkungen in reduzierter/gekürzter Form dargestellt werden könnten, um die Transparenz und Handhabbarkeit von Datensätzen zur integrierten Bewertung von Umwelt- und Volkswirtschaftlichen Effekten aufrechtzuerhalten. Ziel war eine weit reichende Anwendbarkeit der Daten, die im Gesamtprojekt für von der EU-Kommission verwendete quantitative Methoden errechnet oder erzeugt wurden.


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