Nationalstaaten reagieren mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf die durch Globalisierung und demographischen Wandel sich ändernden Rahmenbedingungen. Die großen Länder der Euro-Zone erscheinen besonders langsam, wenn es darum geht, die notwendigen Strukturreformen vorzunehmen.In diesem Projekt werden auf Basis von Länderpanels verschiedene Hypothesen zur Erklärung der nationalen Reformfähigkeit überprüft. Berücksichtigt werden polit-ökonomische Determinanten, kulturelle Faktoren und objektive ökonomische Variablen. Die Quantifizierung von Reformprozessen erfolgt dabei u.a. durch Verwendung von Indikatoren der ökonomischen Freiheit.

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in referierten Fachzeitschriften

Heinemann, Friedrich (2004), Explaining Reform Deadlocks, Applied Economics Quarterly 55, 9-26.