Wenngleich Experten die Erfolge der Reformen der zurückliegenden Jahre weitgehend anerkennen, sind diese unter den Wählern dennoch ausgesprochen unpopulär. Weitere Reformmaßnahmen (im Rahmen einer „Agenda 2030“), die dringend nötig wären, um Deutschland auf den demographischen Wandel vorzubereiten, erscheinen aus Gründen mangelnder Wähler-Akzeptanz derzeit politisch unerreichbar. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher, mithilfe ökonometrischer Analysen von Umfragedaten aufzuzeigen, wie die neue Reformverweigerung erklärbar ist und unter welchen Bedingungen die Chancen für eine „Agenda 2030“ gesteigert werden könnten.