Die laufenden Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sind für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft von entscheidender Bedeutung. Das Austrittsabkommen stellt dabei nicht nur die Weichen für die zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich; es könnte sich auch bedeutend auf den europäischen Zusammenhalt auswirken.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet der WissenschaftsCampus „Mannheim Centre for Competition and Innovation“ (MaCCI), eine gemeinsame Initiative des ZEW und der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Mannheim, zusammen mit dem European Research Centre for Economic and Financial Governance (EURO-CEFG), eine Initiative der Universitäten Leiden, Delft und Rotterdam, am 25. und 26. Januar 2018 eine interdisziplinäre Konferenz in Mannheim. Das Ziel der Konferenz ist, zentrale Fragen und Herausforderungen zu den Brexit-Verhandlungen aus rechts- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive zu beleuchten.

Die Konferenz setzt sich aus drei Teilen zusammen, wobei im ersten Teil die Verhandlungspositionen der EU und des Vereinigten Königreichs im Vordergrund stehen. Im zweiten Teil sollen die zukünftigen Beziehungen zwischen London und der EU diskutiert werden: Gibt es bestehende Handelsvereinbarungen, die als Vorbild herangezogen werden könnten? Welche Voraussetzungen müssten hierfür erfüllt sein und welche Folgen ergeben sich daraus? Der letzte Teil widmet sich konkreten sektorspezifischen Fragen, z.B. hinsichtlich der zukünftigen Ausgestaltung des grenzüberschreitenden Handels oder des Finanzdienstleistungssektors. Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie eine Einheitlichkeit des Rechts sichergestellt werden kann.

Standort

Termin

25.01.2018 - 26.01.2018

Veranstaltungsort

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

L 7, 1 68161 Mannheim

Dateien zum Download

LLL:Image Conference on Brexit

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Research Associate