Die vorliegende Arbeit untersucht – anhand von spezifischen Beispielen an Produkten und Sektoren innerhalb des EU-EHS – empirisch, in wieweit die betrachteten britischen Sektoren in der Lage sind, ihre Outputpreise anzupassen, wenn sich die Inputpreise ändern. Die Möglichkeiten zur Überwälzung länder- oder regionenspezifischer Inputpreise sollen Aufschluss über die Überwälzungspotentiale für CO2-Kosten der Unternehmen geben. Der Fokus der Arbeit liegt auf der Schätzung von Überwälzungsbeziehungen in ausgewählten Sektoren. Es werden moderne ökonometrische Ansätze verwendet, die zur Analyse asymmetrischer Preisweitergabe Anwendung finden. Hierbei wird untersucht, ob Produzenten positive bzw. negative Inputpreisschocks in unterschiedlicher Höhe an die Konsumenten weitergeben. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass einige der analysierten Sektoren in der Lage sind, einen Teil ihrer CO2-Kosten an den Endkunden weiterzugeben. Jedoch können nicht alle Kosten vollständig an den Verbraucher weitergegeben werden. Eine Ausnahme bildet hier ein Teil der britischen Keramikindustrie.

Autoren

Oberndorfer, Ulrich
Alexeeva-Talebi, Victoria
Löschel, Andreas

Schlagworte

Emissions Trading, Competitiveness, Cost Pass-Through