Die stetige Weiterentwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie das Wirtschaftswachstum aufstrebender Länder wie China und Indien haben in den letzten Jahren nicht nur zu einer Intensivierung des internationalen Handels beigetragen. Vielmehr haben sie es Unternehmen erleichtert, ihre Aktivitäten in Länder außerhalb Europas auszulagern. Die Entscheidung der Auslagerung ins Ausland (Offshoring) basiert vor allem auf Kosten-Nutzen-Erwägungen und komparativen Vorteilen. Wirksame politische Maßnahmen erfordern ein tiefgreifendes Verständnis darüber, welche Aktivitäten ausgelagert werden und worin die Stärken der Europäischen Wissensgesellschaft liegen. Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich ein vom SEEK-Forschungsprogramm finanziertes Projekt damit, welche Rollen der technologische Wandel und die Globalisierung für die Tätigkeit von Beschäftigten und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen einnehmen.

Bertschek, Irene, Bas ter Weel, Lex Borghans, Jan Hogrefe, Suzanne Kok, Fabienne Rasel und Marianne Saam (2013), The Division of Tasks, Offshoring and Efficiency Gains, ZEW policy brief Nr. 13-05, Mannheim. Download