Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung kommt in einem Beitrag über mögliche Reformen des EU-Haushalts zu dem Ergebnis, dass die Einführung einer EU-Steuer nicht der richtige Weg wäre. Stattdessen schlägt das Institut vor, den EU-Haushalt weitgehend über die bereits existierenden BNE-Eigenmittel zu finanzieren, die abhängig vom Anteil jedes Mitgliedsstaates am Bruttonationaleinkommen der EU erhoben werden. Zugleich befürwortet das ZEW die Abschaffung der Finanzierung des EU-Haushalts aus dem Mehrwertsteueraufkommen der Mitgliedsländer. Die Studie erscheint zum richtigen Zeitpunkt, denn die Staats- und Regierungschefs haben für die Jahre 2008/2009 eine umfassende Überprüfung des EU-Haushalts vereinbart.