Vergleicht man akademische Spinoff-Gründungen mit anderen forschungs- und wissensintensiven Gründungen, zeigt sich, dass Spinoff-Gründungen signifikant forschungs- und wissenschaftsorientierter sind, was sich z.B. in ihrer höheren Forschungsintensität, ihrer höheren Patentierneigung und ihren intensiveren Kontakten zur Wissenschaft ausdrückt. Spinoff-Gründungen besetzen ein besonders forschungsintensives Segment innerhalb der forschungs- und wissensintensiven Branchen und stellen eine Verbindung zwischen Wis-senschaft und Markt her. Allerdings zeigen ökonometrische Modellrechnungen, dass Spinoff-Gründungen ökonomisch nicht erfolgreicher (was Umsatz- und Beschäftigungswachstum betrifft) sind als andere Gründungen in den forschungs- und wissensintensiven Branchen.

Egeln, Jürgen, Christian Rammer, Helmut Fryges, Sandra Gottschalk und Helmut Gassler (2008), Performance von akademischen Spinoff-Gründungen in Österreich, in: Joachim Merz, Reinhard Schulte, Joachim Wagner Neue Ansätze der MittelstandsForschung, Entrepreneurship, Professions, Small Business Economics, Bd. 4, LIT Verlag, Münster u.a.O., 93-116.

Schlagworte

akademische Unternehmensgründungen, Kontrollgruppenanalyse