Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluß verschiedener exogener Determinaten auf die unterschiedliche Gründungshäufigkeit im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich in österreichischen und westdeutschen Kreisen und Bezirken. Dabei wird der zur Verfügung stehende Datensatz in Unternehmensgründungen aufgeteilt, die in wissensintensiven Branchen operieren und in Gründungen, die in den verbleibenden Branchen ansässig sind. Diese Aufteilung wird vorgenommen, um die Ergebnisse für die Gruppe der Unternehmensgründungen aus wissensintensiven Branchen verläßlich interpretieren zu können. Die Unternehmen in den verbleibenden Branchen des unternehmensnahen Dienstleistungsbereiches dienen bei der Untersuchung als Kontrollgruppe. Dabei zeigen sich unterschiedliche Einflüsse von einigen exogenen Variablen in österreichischen und westdeutschen Kreisen bzw. Bezirken. Aus diesem Grund werden diese Kovariate bei den Schätzungen separat für die österreichischen und westdeutschen Kreise bzw. Bezirke berücksichtigt. Wichtigstes Ergebnis der Arbeit ist, dass regionale Angebots- und Nachfragebedingungen einen entscheidenden Einfluß auf die regionale Gründungshäufigkeit ausüben.