Mit dem Projekt „BERUFSSTART plus“ werden Schülerinnen und Schüler in Thüringer Regel- und Gesamtschulen im gesamten Verlauf der 7. bis 9./10. Klasse mit Coachingmaßnahmen auf eine berufliche Ausbildung hingeführt und vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an unterschiedlichen berufsorientierenden und berufspraktischen Maßnahmen teil. Sie sollen dabei unterstützt werden, ihre eigenen beruflichen Ziele zu entwickeln, Berufe erproben, und generell ihre Ausbildungsreife zu verbessern.

Das Forschungsprojekt "BERUFSTART plus" wurde im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit und in Kooperation mit gfa| public, Berlin durchgeführt. Methodisch basierte die umfangreiche Untersuchung auf einem aufeinander abgestimmten Instrumentarium von Wirkungs-, Standort- sowie Implementationsanalysen. Insbesondere wurde mittels eines Kontrollgrupenansatzes und zahlreicher ergänzender Interviews untersucht, ob das Programm tatsächlich die gesteckten Ziele erreicht hat und die Berufsorientierung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Zeitraum 2010 bis 2012 verbessert hat. Zudem wurde analysiert, ob und ggf. mit welchen Verbesserungen das Programm als ein sinnvoller Bestandteil des Dienstleistungsangebotes der Bundesagentur für Arbeit hinsichtlich der Beruforientierung entwickelt werden kann und auf andere Standorte übertragbar ist.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie in dem Abschlussbericht des Forschungsprojektes, dem Executive Summary sowie dem Codebook zu den Klassenraumerhebungen.

Kategorie

Gutachten

Autoren

Bonin, Holger
Fries, Jan
Maier, Michael F.
Matk, Isabel
Mohrenweiser, Jens
Niedlich, Florian
Pfeiffer, Friedhelm
Ziemendorff, Johannes
Ziesmann, Lena

Schlagworte

Regelschulen, Berufsorientierung, Persönlichkeit, Familie, Evaluation