ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunktur | Deutschland | Konjunkturprognose | Konjunkturumfrage | Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | ZEW-Finanzmarkttest
ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland Oktober 2017

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland verbessern sich im Oktober 2017 erneut, wenn auch nicht so stark wie im Vormonat. Der Index liegt jetzt bei 17,6 Punkten und somit 0,6 Punkte höher als im Vormonat. Der langfristige Durchschnitt von 23,8 Punkten wird jedoch weiterhin unterschritten. „Der verbesserte Ausblick für die nächsten sechs Monate wird maßgeblich von den überraschend guten Wachstumszahlen der vergangenen Monate beeinflusst. Sowohl Produktion als auch Auftragseingänge waren im August deutlich höher als vermutet. Die ebenfalls guten Wachstumszahlen für Europa verbessern die Rahmenbedingungen für die ohnehin wieder deutlich zunehmenden deutschen Exporte. Die wieder anziehende Inflationsrate sowie die steigenden Inflationserwartungen unterstreichen die gute Konjunkturentwicklung in Deutschland. Eine Wende bei der EZB-Geldpolitik wird damit ebenfalls wahrscheinlicher“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD.

M&A-Index
M&A-Report | Mergers and Acquisitions | ZEW-ZEPHYR M&A-Index | Fusion | Übernahme | M&A | M&A-Aktivität
Die Zahl der M&A mit deutscher Beteiligung ist seit Jahresanfang 2017 deutlich gesunken, wie der ZEW-ZEPHYR M&A-Index zeigt.

Nach einem starken Start zum Jahresanfang 2017 sinkt die Zahl der Übernahmen und Fusionen mit deutscher Beteiligung. Diese Entwicklung zeigt sich deutlich im ZEW-ZEPHYR M&A-Index, der die Anzahl der monatlich getätigten Transaktionen bei Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) in Deutschland widerspiegelt. War der Index im Januar 2017 mit einem Wert von 145 Punkten noch auf dem höchsten Stand seit Januar 2009, fiel er im Jahresverlauf auf 75 Punkte im Juli 2017. Der bislang anhaltende Aufwärtstrend bei M&A mit deutschen Unternehmen ist damit ins Stocken geraten (siehe Grafik am Ende der Pressemitteilung). Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk.

Kommentar
Luftverkehr | Fusionskontrolle | Wettbewerb | Luftverkehrsgesellschaft | Wettbewerbsaufsicht
Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin geht zu großen Teilen an die Lufthansa.

Die Lufthansa hat angekündigt, die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin größtenteils übernehmen zu wollen. Prof. Achim Wambach, Ph.D., ZEW-Präsident und Vorsitzender der Monopolkommission, nimmt dazu Stellung.

Wirtschaftsbarometer China
Konjunkturforschung | Konjunkturumfrage | Führungskräfte | Konjunkturprognose | Greater China | China | ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometer China

Die Europäische Union und Deutschland profitieren von der Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen. Nach Einschätzung deutscher Manager, die in China tätig sind, bietet der Brexit für europäische Unternehmen die Chance, den Handel mit China auszuweiten. Das ist ein zentrales Ergebnis des ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometers China für das vierte Quartal 2017, eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Forschung
Steuerentlastung | Einkommensteuer | Politische Reform | Private Haushalte | Steuerreform | Einkommensteuerpolitik
Selbstständige in den USA verändern ihr Einkommen, wenn staatliche Wohlfahrts- oder Hilfsprogramme entsprechende Anreize setzen.

Die Konzepte zur Reform der Einkommensteuer und des Solidaritätszuschlags in Deutschland driften je nach politischem Lager weit auseinander. Die privaten Haushalte hierzulande sind davon äußerst unterschiedlich betroffen: Die Wirkung der steuerlichen Gesamtentlastung schwankt zwischen 1,5 Milliarden Euro und 34,6 Milliarden Euro, die durchschnittlichen verfügbaren Einkommen privater Haushalte steigen in einer Spanne zwischen 107 Euro und 905 Euro pro Jahr. Bei sämtlichen Reformvorschlägen wächst die absolute Entlastung (in Euro-Beiträgen) über weite Teile mit dem Einkommen. Dies sind wesentliche Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Bonn, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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