Das EU Emissionshandelssystem (EU ETS) wurde von der Europäischen Union eingeführt, um Treibhausgasemissionen effektiv und mit den kosteneffizientesten Mitteln zu reduzieren. Seit seinem Beginn im Jahr 2005 ist es revidiert und erweitert worden. Die revidierte Emissionshandelsrichtlinie für die dritte Phase des EU ETS (2013 - 2020) beinhaltet auch einen ehrgeizigen Zeitplan für die Identifizierung von Industriesektoren, die dem Risiko der Verlagerung dieser energieintensiven Industrien ins Ausland (engl. „Carbon Leakage“) ausgesetzt sind. Angesichts der Ergebnisse internationaler Verhandlungen hat die Europäische Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union einen Bericht bezüglich der energieintensiven Sektoren vorgelegt, die besonders vom Carbon Leakage betroffen sind. Ziel des Projekts war die Unterstützung der Europäischen Kommission im Hinblick auf die internationale Dimension der Bewertung des Carbon Leakage durch die Erstellung einer umfassenden Datenbasis, die auf die Kernfragen des Carbon Leakage in ausgewählten Industrien und Ländern eingeht, - eine Analyse der Reduktionszusagen von Nicht-EU-Regionen und einen Vergleich dieser mit europäischen Anstrengungen, - die Weiterentwicklung des rechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodells PACE, insbesondere die Verbesserung der sektoralen Darstellung ausgewählter Industrien,- die Analyse von Politikszenarien basierend auf dem entwickelten Modellrahmen im Hinblick auf die Ergebnisse der Verhandlungen der UN-Klimakonferenz 2009 und als Vorbereitung auf die Konferenz 2010.

Projektzeitraum

16.12.2009 - 28.10.2010

Kontakt
Auftraggeber

Europäische Kommission, DG Enterprise and Industry, Brüssel, BE

Kooperationspartner

Öko-Institut, Berlin