Online-Plattformen erleichtern Unternehmen den Marktzutritt, indem sie ihnen eine Onlinepräsenz sowie den Zugang zu Kunden und Marktinformationen bereitstellen. Dadurch können vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre geringeren finanziellen Mittel und technischen Fähigkeiten kompensieren.

Der Anteil der Unternehmen, die bereits diese Vorteile der digitalen Wirtschaft nutzen, wächst dennoch nur langsam. Vor allem KMU scheinen die  neuen Möglichkeiten nur ungern zu nutzen. Die Ursachen für diese eingeschränkte Verwendung sind vielfältig und komplex. Zu möglichen Gründen können die vertragliche Ausgestaltung und Praxis von Geschäftsbeziehungen zwischen den Online-Plattformen und ihren Geschäftskunden gehören.

Ziel des Projekts ist es, zusätzliche Evidenz zum tatsächlichen Umfang und Ausmaß von potenziell unlauteren B2B-Handelspraktiken durch Online-Plattformen (über die Anwendung des Wettbewerbsrechts hinaus) und deren Auswirkungen auf Geschäftskunden besser zu bestimmen. Dafür werden potenziell problematische B2B-Praktiken der großen Online-Plattformen identifiziert und insbesondere in ihren Auswirkungen auf KMU bewertet. Die Erfahrungen der Geschäftskunden von Online-Plattformen und der Plattformen selbst stehen dabei im Mittelpunkt der Studie. Darüber hinaus werden derzeit angewandte Möglichkeiten zur Abhilfe dieser Probleme beschrieben.

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Projektzeitraum

19.09.2016 - 15.05.2017

Kontakt
Auftraggeber

European Commission, DG for Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs, Brussels, BE

Kooperationspartner

Ecorys, Amsterdam, NL
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien, AT