2000 verabschiedete der Europäische Rat das Lissabon Programm, das darauf abzielt die EU bis zum Jahr 2010 "zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt" zu machen, um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, mehr und besseren Arbeitsplätzen mit einem schonendem Umwelt zu verbinden. Auf dem Barcelona-Gipfel wurde dieses Ziel operationalisiert mit der Zielsetzung, dass die EU 3% des BIP für Forschung und Entwicklung verwenden soll. Trotz einiger Fortschritte sind in manchen Mitgliedsstaaten die FuE-Intensitäten (FuE-Ausgaben als Prozentanteil vom BIP) wesentlich hinter dem Ziele von Barcelona zurückgeblieben. Die FuE-Intensitäten lagen für die EU27 im Jahr 2005 bei 1,84%. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Studie den folgenden Aufgaben:

  • Zusammenstellung vorliegender theoretischer und empirischer Ergebnisse zum Zusammenhang von FuE-Intensität auf der einen Seite und öffentlichen FuE-Ausgaben und anderen Faktoren auf der anderen.
  • Entwicklung von Indikatoren zur Bewertung der Entwicklung der FuE-Intensität
  • Entwicklung eines ökonometrischen Modells zur Analyse der Determinanten der gesamtwirtschaftlichen FuE-Intensität
  • Befragung von Länderexperten über die Rolle des 3% Ziels in der nationalen FuE-Politik der EU-Mitgliedsländer
Projektzeitraum

15.07.2008 - 30.11.2008

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Auftraggeber

Europäische Kommission, DG Research, Brüssel, BE