Dieses Paper stellt eine neue Datenquelle vor, das Linked Personnel Panel (LPP), welche für Forscher in den Bereichen Personalmanagement und Personalökonomie verfügbar ist. Das LPP ist ein repräsentativer Arbeitgeber- Arbeitnehmer- Längsschnittdatensatz, der für die quantitative HR-Forschung konzipiert wurde. Das LPP bietet eine einzigartige Struktur. Erstens kombiniert der Datensatz Arbeitgeberund –Arbeitnehmerbefragungen, welche aneinander zugespielt werden können. Zweitens kann er zusätzlich mit administrativen Datensätzen erweitert werden. Drittens deckt das LPP eine große Bandbreite an Betrieben und Beschäftigten mit unterschiedlichen Hintergründen ab. Schließlich macht das LPP aufgrund seines Längsschnittdesigns, die Untersuchung kausaler Effekte von HR-Praktiken möglich. Die Arbeitnehmer-Befragung des LPP nutzt etablierte Skalen, um Job- Charakteristika und -Empfindungen, persönliche Charakteristika, Einstellungen der Beschäftigten gegenüber der Organisation und das Verhalten von Beschäftigten zu messen. Dieses Papier gibt einen Überblick über die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbefragung des LPP und stellt Definitionen, die Herkunft und die statistischen Eigenschaften der genutzten Skalen im Beschäftigtenfragebogen vor.

Kampkötter, Patrick, Jens Mohrenweiser, Dirk Sliwka, Susanne Steffes und Stefanie Wolter (2015), Measuring the Use of Human Resources Practices and Employee Attitudes: The Linked Personnel Panel, IAB-Discussion Paper 35/2015, Nürnberg. Download

Autoren

Kampkötter, Patrick
Mohrenweiser, Jens
Sliwka, Dirk
Steffes, Susanne
Wolter, Stefanie

Schlagworte

HR practices; matched employer-employee data; Linked Personnel Panel; employee attitudes