Zahlungsschwierigkeiten und Marktaustritte spielen für die Sicherstellung einer effizienten Allokation eine wesentliche Rolle. Sie können negative soziale und ökonomische Folgen nach sich ziehen und den Verlust von Arbeitsplätzen und Produktion in bestimmten Gebieten, einen Verlust von aufgebautem technischem Know-How oder Unterbrechungen wichtiger Dienstleistungen verursachen. Vor diesem Hintergrund stellt die staatliche Beihilfe zur Rettung und Umstrukturierung in Not geratener Firmen ein Politikinstrument dar, das unter bestimmten Umständen die negativen Folgen von in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Unternehmen auffangen kann. Die Gewährung staatlicher Beihilfen zur Umstrukturierung und Rettung ist jedoch auch mit einigen Kosten verbunden, was dazu führt, dass ein solcher Markteingriff nur unter besonderen Bedingungen sinnvoll ist. Aus diesem Grund genehmigt die Europäische Kommission staatliche Beihilfen nur wenn strenge Anforderungen erfüllt sind. Ziel der Studie ist es zu evaluieren, ob die Kommission bei ihrer ex-ante Bewertung effektiv dabei ist, staatliche Beihilfen zur Umstrukturierung von Unternehmen (Rettungsbeihilfen sind nicht Gegenstand der Studie) nur dann zu gewähren, wenn die von den Mitgliedsstaaten eingereichten Restrukturierungspläne mit großer Wahrscheinlichkeit eine wirtschaftliche Gesundung der angeschlagenen Unternehmen ermöglichen. Innerhalb des internationalen Projektteams ist das ZEW dabei für die ökonometrischen Analysen zuständig.

Kategorie

Gutachten

Autoren

Heim, Sven
Hüschelrath, Kai
Briglauer, Wolfgang
SPI,
IDEA Consult,
Ecory,
WIFO,

Schlagworte

State Aid, Restructuring Aid, Surival Analysis